Garmin Vivosmart: schicker Fitnesstracker im Alltagstest


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Garmin Vivosmart – brauche ich wirklich einen Fitnesstracker?

In Zeiten der Apple Watch und anderen Wearables kommt man derzeit auch um Fitnesstracker kaum herum – aber braucht man das wirklich? Was das Garmin Vivosmart kann, habe ich einige Tage getestet. Warum ich „einige Tage“ schreibe? Dazu später.

Was kann das Smartband?

Das Garmin Vivosmart ist seit August letzten Jahres erhältlich. Sein kleiner Bruder, das Vivofit, ist schon etwas länger erhältlich, verfügt aber nur über eine kleinere Anzeige und unterstützt keine Push-Benachrichtigungen des Smartphones über Bluetooth. Gerade der letzte Punkt war mir aber wichtig – ich wollte nicht nur einen Schrittzähler, sondern auch gleich sehen, was auf meinem Smartphone so passiert. Das Vivosmart zeigt eingehende Anrufe, SMS, E-Mails, Whatsapp-Nachrichten, .. . Für die Generation Smartphone also nahezu perfekt, das Handy kann in der Tasche bleiben. In einer schicken App sieht man seine Tages- und Wochenstatistik über Bewegungsdaten, verbrannte Kalorien, Schritte, gelaufene Kilometer usw.

Verbindung zum Smartphone

Die Verbindung zum Smartphone erfolgt über Bluetooth. Das Einschalten der Bluetooth-Funktionalität hat auch keine Auswirkungen auf die Akkulaufzeit, da hier der Bluetooth-Smart-Standard verwendet wird. Alles ist smart 😉

Preis und Verfügbarkeit

Das Smartband ist bei den großen Elektronikmärkten und online für etwa 150 Euro erhältlich – neben dem komplett schwarzen Gerät gibt es mehrere Farbkombinationen zur Auswahl, unter anderem auch Lila und Berry (Pink). Ich habe das Band in der Größe S gekauft, es gibt auch noch eine Größe L. Probiert das Band an oder messt vor dem Bestellen einfach euer Handgelenk aus.

Bewegt man sich mit dem Vivosmart wirklich mehr?

Definitiv. Das Vivosmart hat mich nun eine Weile begleitet und zeigte zuverlässig meine Schrittzahl (siehe Bild unten), gelaufenen Kilometer, verbrannte Kalorien und erinnerte mich daran, nach langer Inaktivität auch mal wieder aufzustehen und mich zu bewegen. Da wird einem schon schnell klar, dass man an einem Bürotag ruhig mal die Treppe nehmen oder eine Haltestelle mehr zu Fuß gehen sollte. Von den 10.000 Schritten als Tagesziel habe ich meist nur etwa 5.000 geschafft und an vielen Tagen im Büro habe ich oft mehr als eine Stunde am Stück nur gesessen, das Smartband motiviert dazu, mal kurz aufzustehen und ein paar Schritte zu gehen.

 

lilymag Garmin Smartband

Fazit zum Garmin Vivosmart

Das Vivosmart ist ein wirklich tolles Gadget, unauffällig genug, um es täglich zu jedem Outfit zu tragen und mit der Bewegungs-Erinnerung nach langer Inaktivität und Push-Benachrichtigungen auch wirklich praktisch.

Problematisch war nur die Bluetooth-Konnektivität – ich besitze ein Android-Smartphone (HTC One M8) und sobald die Verbindung zum Smartphone verloren ging, schaffte es das Armband nicht immer, sich automatisch wieder zu verbinden. Das heißt: Neukoppeln des Geräts war angesagt. Und das mehrmals am Tag, och nö. Mit dem iPhone soll es angeblich weniger Probleme in diesem Punkt geben. Schade, daher habe ich den Fitnesstracker zurückgebracht.

Screenshots der App und weitere Bilder und Videos zur Bedienung des Vivosmarts seht ihr unter anderem bei Techcrunch.

Besitzt ihr ein Fitnessarmband oder eine Smartwatch? Erzählt mir davon!

 

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